WIE GUTE ARBEIT IST

’Wenn den Menschen ihr Tun gestohlen wird, beraubt man sie ihrer Humanität.’ (R.D.Laing).
Wenn wir Waren "unter Wert" kaufen, dann werden auch Menschen "unter Wert behandelt". Irgendeiner zahlt immer das, was wir nicht bezahlen wollen für den konkreten, menschlichen Wert einer Arbeit. Wir stehlen "das Tun" der anderen, wenn wir die Produkte ihres Tuns nicht würdigen.
Entwertungsprozesse von Menschen und ihres kreativen und handwerklichen Vermögens stehen im Zentrum dieses ökonomisierenden Denkens. Ohne die Schärfung unserer Wahrnehmung von Qualitäten der Arbeit wird unsere Ökonomie nicht in ein neues kulturelles Gleichgewicht zu kommen.

OHNE WIRTSCHAFTLICHKEIT SCHAFFEB WIR ES NICHT, OHNE MENSCHLICHKEIT ERTRAGEN WIR ES NICHT!

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UTOPIEN

Sind die Welt- und Menschenbilder, die unserer Wirtschaft zugrunde liegen, noch zeitgemäß? Bräuchten wir nicht längst einen radikalen und überzeugenden Gegenentwurf zum althergebrachten Zuschnitt von Management und Unternehmensorganisationen. Die Fähigkeit zur schöpferischen Perspektive wird möglich, wenn wir uns für einen Moment von den sogenannten Sachzwängen abwenden. Erst wenn wir uns erlauben von der Zukunft her zu denken und neue Möglichkeitsräume eröffnen, können wir Utopien als Sehnsuchtsbilder unserer Vorstellung von Zukunft und als Kraftspender für radikale Veränderungen entdecken.

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Facing Reality

“Not everything that is faced can be changed, but nothing can be changed until it is faced" James Baldwin

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JETZT

WENN es jetzt darum geht, den Schwerpunkt unseres Denkens zu verlagern. Nach der Erweiterung von Möglichkeitsräumen das Bewohnen derselben zu bedenken. Von der Mentalität des Könnens und Habens zur Mentalität des Seins zu kommen. Neben der Innovation eben auch Stabilisierung und Balance zu denken und die Fortschrittswelt als Kreislaufwelt wieder zu entdecken.
DANN gilt es für uns Bewohner der Möglichkeitswelt, die Wirtschaft als ein gemeinsames Experiment zu begreifen. Keineswegs rational und durchstrukturiert und von oben geplant. Und die kleinen, womöglich radikalen Veränderungen hinter dem ignoranten Medienvorhang zu spüren und zu sehen.
JETZT ist ein guter Zeitpunkt das mögliche Andere zu entdecken, ihm zu begegnen und vielleicht sogar ein Teil davon zu werden und zu sein.

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Menschlich sein heisst, auf etwas anderes als sich selbst bezogen sein. Viktor Frankl

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ARE YOU STILL ALIVE?

ViA PUNK 11

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EMBRACE REALITY

VORSICHT VOR DEM KULTURPESSIMISMUS:
"Wenn wir nicht bereit sind, mit den Schattenseiten der Demokratie wie schlampig improvisierten Kompromissen zu leben; und wenn wir nicht damit fertig werden, zeitweise überfordert zu sein, weil die Entscheidungsfindung in liberalen Staatsformen angesichts einer komplexer werdenden Welt sich nun einmal hinziehen kann und das Ergebnis bei Weitem nicht immer die eigenen Erwartungen erfüllt… dann hätte der grassierende Kulturpessimismus wieder einmal dazu beigetragen genau die Situation zu schaffen, die er beklagt."
(Philipp Cassier – Fritz Stern:Kulturpessimisus als politische Gefahr)
 
Wir sind im ViA PUNK immer wieder erstaunt mit welcher inneren Sicherheit im Moment wieder einmal der Untergang des Abendlandes herbeigeredet wird.
Und immer wieder zeichnen sich dann die Argumente durch eine große Benutzfreundlichkeit aus, weil sie kontrafaktisch und damit weder be- noch widerlegbar sind.
Nicht dass wir im ViA PUNK nicht auch zuweilen zum Kontrafaktischen neigen würden.
Wir gehen aber davon aus, dass wir uns "mitverantwortlich" machen für das, was wir nicht wollen, wenn wir nicht Gegenentwürfe gestalten und durchhalten.
Die Vision vom Ende der Welt hat bisher eher nicht dazu beigetragen uns zu motivieren Apfelbäume zu pflanzen.
IN BEWEGUNG SETZT aus ViA PUNK Sicht DER GLAUBE AN DIE GESTALTBARKEIT DER WELT.
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GEFÜHL UND WERT – VITALITÄT IN ORGANISATIONEN

WERT HAT, WAS SINN MACHT.
Wer Gefühle hat, hat Wahrnehmungen, spiegelt Eindrücke und Vorstellungen in seinem Inneren. Er wägt ab, empfindet Sinnqualitäten und Zusammenhänge. GEFÜHLE SIND WERTERLEBNISSE und begründen im Individuellen unsere Vitalität.
In Organisationen ist das nicht anders. Hier besteht die Vitalität aus der Summe der Gefühle und Verbindungen aller Beteiligten.
Ob Mitarbeiter ein Gefühl von Stimmigkeit und Selbstwirksamkeit haben oder eher Ohnmacht empfinden gegenüber unübersichtlichen Verhältnissen macht einen Unterschied.
Vitalität ist die Fähigkeit der Anpassung an Veränderungen und Anforderungen. Die Fähigkeit sich immer wieder "neu zu erfinden". Vitalität setzt voraus eigene Grenzen und körperliche Signale empfinden zu können. Gefühle wahrzunehmen, diese Wahrnehmungen auszusprechen und in Entscheidungen und Handlungen münden zu lassen. Eine der wichtigsten Fragen im Kontext von Zusammenarbeit ist heute:
Wie Menschen in Organisationen wieder zu mehr Vitalität finden können.

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Freedom

„Give people slightly more trust, freedom, and authority than you are comfortable giving them. If you‘re not nervous, you haven‘t given them enough.“
Laszlo Bock, Personalchef von Google

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Human

 

I am a human being, not a human resource. Organizations are communities of human beings, not collections of human resources.

Henry Mintzberg

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